Welche Sprachen sind leicht zu lernen? Die Rangliste für Deutschsprachige

Niederländisch, Norwegisch, Spanisch: Bei manchen Sprachen kommst du schon nach wenigen Wochen ins Gespräch. Welche Sprachen leicht zu lernen sind, hängt an messbaren Faktoren, nicht am Sprachtalent. Hier bekommst du die Rangliste und die Kriterien dahinter.

Das Wichtigste in Kürze

  • Am leichtesten fallen Deutschsprachigen Niederländisch und Afrikaans, danach Norwegisch, Schwedisch und Dänisch.
  • Spanisch und Italienisch sind nicht verwandt, aber lautgetreu und regelmäßig, deshalb ebenfalls schnell zugänglich.
  • Fünf Faktoren entscheiden: Sprachverwandtschaft, Grammatik, Aussprache, Schriftsystem und die Menge an verfügbarem Input.
  • Arabisch, Chinesisch, Japanisch und Koreanisch kosten mit rund 2.200 Stunden bis B2 etwa das Vierfache von Spanisch.
Inhalt
  1. 01Die Rangliste nach Schwierigkeitsgrad
  2. 02Fünf Faktoren machen eine Sprache leicht
  3. 03Die leichtesten Sprachen im Profil
  4. 04Mittelschwere Sprachen mit mehr Grammatik
  5. 05Schwere Sprachen als Mehrjahresprojekt
  6. 06Drei Irrtümer über leichte Sprachen
  7. 07So wählst du deine Sprache in drei Schritten
  8. 08Häufige Fragen

Welche Sprachen sind leicht zu lernen: die Rangliste

Sprachen lassen sich nach dem Aufwand sortieren, den sie bis zu einem soliden B2 kosten. Die folgende Einordnung stützt sich auf die Kursdaten des Foreign Service Institute und verschiebt sie dort nach unten, wo Deutsch näher an der Zielsprache steht als Englisch.

StufeSprachenBis B2Hauptgrund
Sehr leichtNiederländisch, Afrikaansca. 450 Std.Westgermanisch, sehr schlanke Formenlehre
LeichtNorwegisch, Schwedisch, Dänisch, Englischca. 500 bis 550 Std.Verwandter Wortschatz, wenige Verbformen
Leicht bis mittelSpanisch, Italienisch, Portugiesisch, Rumänisch, Französischca. 550 bis 750 Std.Lautgetreue Schrift, klare Konjugationsmuster
AnspruchsvollPolnisch, Tschechisch, Kroatisch, Russisch, Griechisch, Türkisch, Finnisch, Ungarischca. 1.100 Std.Umfangreiches Kasussystem, teils neues Alphabet
Sehr schwerArabisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanischca. 2.200 Std.Fremdes Schriftsystem, entfernte Grammatik
Richtwerte bis B2, abgeleitet aus den Kategorien des Foreign Service Institute und für deutsche Muttersprachler angepasst.

Die Werte sind Planungsgrößen, keine Garantie. Sie zeigen aber deutlich, worum es geht: Zwischen der obersten und der untersten Zeile liegt der Faktor fünf. Wer sich für Niederländisch statt für Japanisch entscheidet, spart bei gleichem Wochenpensum mehrere Jahre Lernzeit.

Wie lange das in deinem Alltag konkret dauert, hängt zusätzlich an deinen Wochenstunden und an deinem Zielniveau. Die vollständige Rechnung mit vier Beispielen aus dem Alltag findest du in meinem ausführlichen Beitrag dazu, wie lange es dauert, eine Sprache zu lernen.

Fünf Faktoren machen eine Sprache leicht

Leicht ist keine Eigenschaft der Sprache selbst, sondern beschreibt den Abstand zwischen ihr und dem, was du schon kannst. Fünf Faktoren bestimmen diesen Abstand. Sie wirken zusammen, weshalb eine Sprache mit fremder Schrift trotzdem einfacher sein kann als eine mit vertrautem Alphabet.

  • Sprachverwandtschaft: Je näher die Zielsprache dem Deutschen steht, desto mehr Wortschatz erkennst du wieder, ohne ihn zu lernen. Das ist der stärkste einzelne Hebel.
  • Grammatische Komplexität: Fälle, Verbaspekte und unregelmäßige Formen kosten Wiederholungszeit. Afrikaans kommt fast ohne sie aus, Russisch verlangt sechs Fälle und zwei Aspekte pro Verb.
  • Aussprache: Neue Laute und Betonungsmuster bremsen vor allem das Hörverstehen. Nasalvokale im Französischen oder Töne im Chinesischen brauchen Monate, bis sie zuverlässig sitzen.
  • Schriftsystem: Ein lautgetreues Alphabet lässt dich sofort mitlesen. Zeichenschriften wie Hanzi oder Kanji verschieben den Lesestart dagegen um Jahre nach hinten.
  • Verfügbarer Input: Serien, Podcasts, Kurse und Lehrkräfte entscheiden, wie leicht du üben kannst. Spanisch ist auch deshalb einfach, weil Material im Überfluss existiert.

Am schwersten wiegt die Verwandtschaft, weil sie auf jeden einzelnen Satz wirkt. Deshalb schlägt Niederländisch mit seiner mittelgroßen Grammatik jede romanische Sprache, obwohl deren Formen regelmäßiger sind. Der Wortschatz einer Sprache ist schlicht die größte Baustelle, und dort holst du den größten Vorsprung heraus.

Wichtig ist außerdem, das Ziel zu benennen. Leicht bedeutet nicht mühelos, sondern schneller bis zu einer bestimmten Stufe des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Ohne eine solche Zielstufe lässt sich keine Sprache seriös als einfach oder schwer einordnen, weil der Weg bis A2 in jeder Sprache überschaubar bleibt.

Die leichtesten Sprachen für Deutschsprachige im Profil

Diese Sprachen teilen einen Vorteil: Du startest nicht bei null, sondern mit einem Wortschatz, den du zum Teil schon erkennst. Der Fortschritt pro Lernstunde ist hier am höchsten, was gerade in den ersten Wochen die Motivation trägt und dich am Ball hält.

Niederländisch

Niederländisch ist die naheliegendste Wahl. Beide Sprachen sind westgermanisch, der Satzbau gleicht sich in weiten Teilen, und Wörter wie water, huis oder beter erklären sich von selbst. Dazu kommt eine Grammatik, die deutlich weniger Formen kennt als die deutsche.

Praktisch heißt das: Mit rund 450 Lernstunden erreichst du B2, also etwa 100 Stunden weniger als bei Spanisch. Wer nach dem Schulenglisch eine erste eigene Fremdsprache sucht und schnelle Erfolge braucht, findet hier den kürzesten Weg zu echten Gesprächen.

Afrikaans

Afrikaans stammt vom Niederländischen ab und hat dessen Grammatik radikal verschlankt. Es gibt keine Fälle, kaum Verbkonjugation und sehr regelmäßige Strukturen. Wer eine Sprache mit vertrautem Wortschatz und minimaler Formenlehre sucht, findet kaum einen leichteren Einstieg in eine Fremdsprache.

Der Haken liegt nicht in der Sprache, sondern im Angebot. Kurse, Apps und Lehrmaterial sind deutlich dünner gesät als bei den großen Weltsprachen. Für den Alltag in Deutschland bleibt Afrikaans außerdem ohne echten Anwendungsanlass, was die Übungszeit spürbar begrenzt.

Norwegisch, Schwedisch und Dänisch

Die drei nordgermanischen Sprachen liegen dicht beieinander und teilen viele erkennbare Wortstämme, etwa hus für Haus oder vinter für Winter. Die Verbformen sind schlank, die Satzstellung bleibt berechenbar, und moderne Medieninhalte gibt es reichlich zum Mithören und Nachlesen.

Unter den dreien gilt Norwegisch als der bequemste Einstieg. Die Grammatik ist besonders regelmäßig, und die Aussprache liegt näher am Schriftbild als im Dänischen, wo gesprochene und geschriebene Form spürbar auseinanderlaufen. Schwedisch liegt dazwischen und punktet mit dem größten Kursangebot.

Englisch

Englisch ist der Sonderfall in dieser Liste, weil kaum jemand bei null anfängt. Jahre an Schulunterricht hinterlassen fast immer eine Basis, auf der du aufbauen kannst. Der Weg von A2 auf B2 kostet deshalb oft nur noch rund 250 Stunden statt der vollen Strecke.

Wo du nach der Schule tatsächlich stehst, ordnet mein Beitrag zum Sprachniveau in Englisch nach dem Abitur ein. Wie du von dort aus weiterkommst, ohne wieder bei Vokabellisten zu landen, zeigt der Leitfaden zum Englisch lernen für Erwachsene Schritt für Schritt.

Spanisch, Italienisch und Portugiesisch

Diese drei sind nicht mit dem Deutschen verwandt, aber ausgesprochen berechenbar. Spanisch und Italienisch schreibst du weitgehend so, wie du sie sprichst, die Konjugationsmuster wiederholen sich, und die Menge an Kursen, Prüfungen und Apps ist größer als bei jeder anderen Fremdsprache.

Portugiesisch folgt denselben Strukturen, verlangt aber mehr Aufmerksamkeit bei der Aussprache, vor allem in der europäischen Variante. Wer eine Weltsprache mit klarem Regelwerk und riesiger Sprecherzahl sucht, ist mit Spanisch oder Portugiesisch gut bedient und findet überall Gesprächspartner.

Für die beiden beliebtesten Einstiege gibt es hier eigene Fahrpläne: den Fahrplan zum Spanisch lernen bis B1 und den kompletten Leitfaden zum Italienisch lernen für Anfänger. Beide enthalten einen Einstufungstest und eine Checkliste für die ersten 30 Tage, damit du sofort loslegen kannst.

Weiterführende Informationen:

Mittelschwere Sprachen mit mehr Grammatik

Ab hier verlangt der Einstieg mehr Geduld. Entweder wächst die Formenlehre deutlich an, oder du lernst zusätzlich ein neues Alphabet. Beides ist machbar, kostet aber Wochen, bevor du überhaupt einfache Texte flüssig liest und erste Gespräche führen kannst.

Französisch

Französisch gehört strukturell zu den romanischen Sprachen und teilt deren Vorteile. Anspruchsvoll sind die Nasalvokale, die Bindungen zwischen den Wörtern und der Abstand zwischen Schriftbild und Aussprache. Das bremst vor allem das Hörverstehen in den ersten Monaten spürbar aus.

Dafür ist das Angebot exzellent: standardisierte Prüfungen, viele Kurse und eine lange Tradition im deutschen Schulsystem. Rechne bis B2 mit etwa zehn bis fünfzehn Prozent mehr Zeit als für Spanisch. Wie du das Hörverstehen gezielt aufbaust, zeigt der Leitfaden zum Französisch lernen und Gesprochenes verstehen.

Slawische Sprachen mit lateinischer Schrift

Polnisch, Tschechisch und Kroatisch behalten das lateinische Alphabet, ergänzen es aber um zahlreiche Sonderzeichen. Die eigentliche Hürde liegt in der Grammatik: ein umfangreiches Kasussystem, Verbaspekte für vollendete und unvollendete Handlungen sowie viele Formen ohne deutsche Entsprechung, die du komplett neu aufbaust.

Der vertraute Zeichensatz täuscht deshalb über den Aufwand hinweg. Bis B2 solltest du rund 1.100 Stunden ansetzen, also etwa das Doppelte einer romanischen Sprache. Dafür erschließt du dir eine Sprachfamilie mit rund 300 Millionen Sprechern direkt vor der Haustür.

Russisch

Russisch bringt zur slawischen Grammatik noch das kyrillische Alphabet mit. Das ist in wenigen Tagen entziffert, verlangt danach aber Monate, bis du flüssig liest. Sechs Fälle, das Aspektsystem und die bedeutungstragende Betonung machen den größeren Teil der Arbeit aus.

Griechisch und Türkisch

Griechisch verlangt ein komplett neues Alphabet und einen Wortschatz, der außerhalb von Fachbegriffen wenig durchsichtig ist. Türkisch dagegen nutzt lateinische Buchstaben, baut Wörter aber durch Anhängen vieler Endungen auf, was beim Satzbau eine völlig andere Denkweise erfordert und den Wortschatz zunächst unübersichtlich wirken lässt.

Beide Sprachen sind mit einer klaren Methode gut machbar, aber nichts für nebenher. Plane feste Lernblöcke ein und arbeite von Anfang an mit Ton statt nur mit Text, sonst bleibt deine Aussprache dauerhaft hinter dem Leseverständnis zurück und das Sprechen fühlt sich zäh an.

Schwere Sprachen als Mehrjahresprojekt

In dieser Gruppe entfernt sich alles gleichzeitig vom Deutschen: Schrift, Laute, Wortbildung und Satzbau. Rund 2.200 Stunden bis B2 bedeuten bei einer Stunde täglich etwa sechs Jahre. Diese Sprachen brauchen deshalb einen klaren Grund, nicht nur kurzfristige Neugier.

Arabisch

Arabisch schreibst du von rechts nach links, kurze Vokale stehen meist nicht im Text, und Wörter entstehen aus Konsonantenwurzeln nach festen Mustern. Dazu kommt die Kluft zwischen dem Hocharabischen und den Dialekten, die im Alltag tatsächlich gesprochen werden.

Chinesisch

Mandarin hat eine vergleichsweise schlanke Grammatik ohne Fälle und ohne Zeitformen. Schwer sind die vier Töne, weil sie die Wortbedeutung verändern, und die Schriftzeichen. Für Zeitungstexte brauchst du mehrere Tausend Hanzi, was den Lesestart weit nach hinten schiebt.

Japanisch

Japanisch kombiniert drei Schriftsysteme, ein ausgebautes Höflichkeitssystem und eine Satzstellung mit dem Verb am Ende. Wer zunächst nur sprechen will und die Schrift zurückstellt, kommt beim Hören und Sprechen allerdings schneller voran, als die reine Stundenzahl vermuten lässt.

Koreanisch

Hangul ist das freundlichste Element dieser Gruppe und in wenigen Tagen gelernt. Der Aufwand steckt in der Grammatik: Verb am Satzende, ein Partikelsystem für die Satzrollen und Höflichkeitsstufen, die du für jede Gesprächssituation bewusst richtig wählen musst. Das kostet vor allem im ersten Jahr viel Aufmerksamkeit.

Drei Irrtümer über leichte Sprachen

Leicht heißt nicht schnell fließend. Auch Niederländisch verlangt mehrere hundert Stunden bis B2. Leicht bedeutet nur, dass du pro investierter Stunde mehr Fortschritt siehst. Wer sechs Wochen einplant und danach flüssige Gespräche erwartet, wird bei jeder Sprache dieser Liste enttäuscht.

Englisch ist nicht automatisch die leichteste Sprache. Es fühlt sich so an, weil fast alle Vorkenntnisse mitbringen. Von null gestartet liegt Englisch mit seiner unregelmäßigen Rechtschreibung und den vielen unbetonten Vokalen ungefähr auf einer Höhe mit Niederländisch, keinesfalls darunter.

Die Schrift ist selten das größte Problem. Kyrillisch oder Hangul lernst du an einem Wochenende. Was wirklich Zeit kostet, sind Wortschatz und Grammatik, also genau die beiden Bereiche, die sich mit Spaced Repetition planbar und mit wenig Tagesaufwand machen lassen.

So wählst du deine Sprache in drei Schritten

Die Rangliste beantwortet nur die halbe Frage. Die andere Hälfte ist dein Anlass, denn ohne Anwendung bricht jedes Projekt nach ein paar Monaten ab. Die folgenden drei Schritte führen zu einer Entscheidung, die auch im dritten Lernmonat noch trägt.

  1. Anlass prüfen: Reise, Familie, Beruf oder Serien im Original. Ohne konkreten Anlass wählst du die Sprache mit dem größten Angebot an Input.
  2. Zeitbudget festlegen: Schreib auf, wie viele Stunden pro Woche realistisch übrig bleiben, und rechne sie gegen die Tabelle weiter oben.
  3. Erste Hürde testen: Zwei Wochen Probelernen zeigen dir schneller als jede Liste, ob dir Aussprache und Schriftbild wirklich liegen.

Fällt die Entscheidung knapp aus, nimm die leichtere Sprache. Ein erster Abschluss auf B1 verändert deine Lerntechnik dauerhaft und macht die nächste Sprache messbar günstiger. Am Ende zählt ohnehin, welche Sprache dich persönlich anzieht, denn Motivation schlägt jeden Tabellenwert.

Steht deine Wahl, geht es nur noch um die Methode, und die entscheidet über Tempo und Durchhaltevermögen. Wie du strukturiert vorgehst, zeigt mein Leitfaden zum Sprachen lernen mit System. Weitere Anleitungen rund ums virtuelle Lernen findest du auf der Startseite.

Häufige Fragen zu leicht zu lernenden Sprachen

Welche Sprache ist für Deutsche am leichtesten zu lernen?

Niederländisch, weil es dieselbe Sprachfamilie, einen ähnlichen Satzbau und tausende erkennbare Wörter mitbringt. Bis B2 reichen rund 450 Stunden. Afrikaans liegt gleichauf und hat die noch einfachere Grammatik, bietet aber deutlich weniger Kursmaterial und kaum Anwendungsmöglichkeiten im deutschen Alltag.

Ist Spanisch oder Italienisch leichter?

Die beiden liegen sehr nah beieinander. Italienisch punktet beim Hörverstehen, weil Schriftbild und Aussprache sich fast vollständig decken. Spanisch gewinnt beim Angebot an Kursen, Apps und Gesprächspartnern. Für den reinen Lernaufwand nimmt sich das wenig, entscheide also nach Interesse.

Ist Französisch viel schwerer als Spanisch?

Auf dem Papier stehen beide in derselben Kategorie. In der Praxis kostet Französisch etwa zehn bis fünfzehn Prozent mehr Zeit, weil Aussprache und Rechtschreibung weiter auseinanderliegen. Der Einstieg ist also holpriger, das Kursangebot in Deutschland dafür eines der besten überhaupt.

Macht ein neues Alphabet eine Sprache automatisch schwer?

Nein. Kyrillisch und Hangul sind Buchstabenschriften und in wenigen Tagen entziffert. Schwer wird es erst bei Zeichenschriften wie Hanzi oder Kanji, wo du mehrere Tausend Zeichen brauchst. Bei Russisch liegt die eigentliche Hürde ohnehin nicht in der Schrift, sondern in den sechs Fällen und im Aspektsystem.

Wie schnell kann ich eine leichte Sprache sprechen?

Für einfache Alltagsgespräche auf A2 brauchst du in einer leichten Sprache etwa 160 Stunden. Bei einer Stunde täglich sind das gut fünf Monate. Solide Gespräche auf B1 folgen nach ungefähr einem Jahr, wenn du regelmäßig lernst und früh sprichst.

Lohnt sich eine schwere Sprache wie Japanisch trotzdem?

Ja, wenn ein klarer Anlass dahintersteht: Auswanderung, Studium, Beruf oder eine starke persönliche Bindung. Ohne solches Ziel ist die Lernzeit für die meisten zu hoch. Wer ausschließlich sprechen möchte und die Schrift bewusst zurückstellt, verkürzt den Weg zum ersten Gespräch allerdings deutlich.


Kevin Haiber, Autor von virtuelleslernen.com
Kevin Haiber

Betreiber von virtuelleslernen.com und seit Jahren mit Sprachlernsystemen und Karteikarten im Einsatz.

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Quellen & weiterführende Literatur

  1. U.S. Department of State (2026). Foreign Language Training. Foreign Service Institute. state.gov
  2. Council of Europe (2020). Common European Framework of Reference for Languages, Companion Volume. Council of Europe Publishing. coe.int
  3. Cambridge University Press & Assessment (2018). How long does it take to learn a language? Cambridge English Blog. cambridge.org
  4. Goethe-Institut (2026). Niveaustufen und Kursumfang. Goethe-Institut Deutschland. goethe.de